"49 Grad"
... oder wie man sichere Besonnung, Beratung der Kunden und verschiedene Marketing-Tools in einem Studio-Softwarepaket unterbringt.
Die Software "49 Grad" ist speziell für Sonnenstudios entwickelt worden. Das Programm, das sich an den Vorgaben des RTS orientiert, ist als Software für die computerunterstützte Hauttypenanalyse konzipiert. Die Entwickler von "49 Grad" sind aber - durch ihren eigenen Bedarf motiviert - noch ein paar entscheidende Schritte weiter gegangen: Ihre Software bietet Sonnenstudio-Inhabern vielfältige Möglichkeiten, die Kundenbindung zu intensivieren und Marketing-Maßnahmen zielgerichtet zu bündeln.
Kundenberatung & Marketing
Nach den RTS-Standards sollen Sonnenstudios ihren Neukunden eine umfassende Erstberatung anbieten, die sowohl eine Hauttypenanalyse als auch einen Dosierplan umfasst. Die Software "49 Grad" ist ein gleichermaßen einfaches wie effizientes Instrument für diese Beratung. Anhand eines Fragenkataloges werden zunächst die individuellen Kundendaten erhoben. Auf der Grundlage dieser Daten entwickelt die Software einen auf die Kundin oder den Kunden zugeschnittenen Dosierplan. Das Besondere dabei: Als bisher einziges EDV-Programm gibt "49 Grad" individuelle Hinweise, eine Bräune neu aufzubauen oder die vorhandene Bräune beim Kunden zu erhalten. Das Programm wurde als Basis für eine sichere Besonnung der Kunden und eine gleichbleibend hohe Beratungsqualität konzipiert. Der Dosierplan, den die Kunden auf Basis der erhobenen Daten erhalten, bietet auf der Vorderseite Raum für die Bewerbung von Pflegeprodukten, die auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt sind. Auf der Rückseite können zum Beispiel Bonuskarten abgedruckt oder besondere Marketing-Aktionen kommuniziert werden.
Durch die Erhebung und Speicherung der individuellen Kundendaten, darunter zum Beispiel auch Telefonnummer und E-Mail- Adresse, erhalten die Studiobetreiber ein wirkungsvolles Instrument für gezielte Werbemaßnahmen. Weitere Informationen finden Sie unter www.49grad.eu
Das Team und seine Pläne
Hinter der Software "49 Grad" steht ein dreiköpfiges Team aus zwei Besonnungsprofis und einem erfahreren Informatiker. Sonja Kühl führt die Geschäfte von "49 Grad" und ein Sonnenstudio, das seit 18 Jahren in Familienbesitz ist. Lars Kühl, der für Projektmanagement, Konzeption und Vertrieb zuständig ist, arbeitet seit 1989 in der Besonnungsbranche. Der technische Informatiker Thorsten Kost ist bei "49 Grad" für die technische Entwicklung und den Anwender-Support verantwortlich. Er ist seit 1996 als selbstständiger Softwareentwickler unter anderem für den Otto Versand tätig.
TAN*BIZ hat dem Team einige Fragen zu der Entwicklung seiner Software gestellt:
1. Wie kamen Sie auf die Idee, selbst eine Software zu entwickeln?
Die Programme, die auf dem Markt verfügbar waren, erfüllten in puncto Funktionsumfang, Darstellung und vor allem preislich nicht unsere Vorstellungen. Nach eingehender Planung und Recherche haben wir uns dann entschlossen, selbst zu entwickeln, was wir nicht kaufen konnten.
2. Worauf lag bei der Entwicklung Ihr Hauptaugenmerk?
Wir wollten ein Programm entwickeln, das für den Studiobetreiber in der Praxis einsetzbar ist und das die Vorgaben des BfS erfüllt. Es sollte die Erstkundenberatung und eine Hauttypenanalyse ermöglichen sowie einen individuellen Dosierplan erstellen. Wir haben dem Photomed Verband eine Version von "49 Grad" zum Testen zur Verfügung gestellt, um zu belegen, dass auch alles Hand und Fuss hat. Den Bericht kann man auf photomed.de lesen. Darüber hinaus wollten wir die erhobenen Daten verwalten und für Marketingaktivitäten nutzbar machen. Im Einzelnen waren folgende Punkte für uns wichtig:
- Darstellung und Flexibilität des ausgedruckten Dosierplans,
- schnelle und einfache Bedienbarkeit für das Studiopersonal,
- einfache Ersteinrichtung durch Eingabe der erythemwirksamen Dosis der Kabinen und eine Automatikfunktion zum Erstellen der Dosierpläne nach Vorgaben des BfS,
- unterschiedliche Dosierpläne für vorgebräunte oder neue Kunden,
- Archivierung und Verwertbarkeit der Kundendaten durch Exportfunktion sowie
Crossmarketing für Kosmetik- oder andere Produkte.
Quelle: Tan*Biz Ausgabe 02/2007